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Bio Süßigkeiten
Geschrieben am Mai 16th, 2008 2 Kommentare
Unser (Bio)-Leben ist hart, da muss ab und an etwas Süßes her. Aber was? Die Auswahl an Bio-Süßigkeiten ist mittlerweile enorm groß. Von Hanfkeksen bis feinste Pralinen reicht die Auswahl. Jedoch nicht alles, was süß und “bio” ist, schmeckt auch gut. Diese leidvolle Erfahrung haben sicher schon viele neugierige Naschkatzen machen dürfen. Unser “Geschmacks-Waterloo” waren Carob-Taler - Carob ist ein “Bioklassiker”, Ersatz für Schokolade und sicher ein Grund, warum Öko-Süßigkeiten lange Zeit als ungenießbar galten. Im Bio-Monat machen wir aber einen Bogen um solche Leckereien und versuchen stattdessen unseren normalen Süßigkeitenbedarf in Bioqualität zu decken.
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Ökomarkt St. Gallen
Geschrieben am Mai 15th, 2008 Keine KommentareTag 15. Der 100% ökologische Markt
Perfekt - mitten in unserem Biomonat findet DAS Schweizer Bio-Event der Ostschweiz statt. Der Ökomarkt St. Gallen. Am 15. Mai präsentierten sich in der Altstadt rund 60 Anbieter beim Vadiandenkmal mit ihren ökologische Produkte und Dienstleistungen. Der Ökomarkt wird von der Interessengemeinschaft IG Ökomarkt - zusammengesetzt aus allen Ausstellenden - und der Fachstelle Umwelt und Energie der Stadt St.Gallen organisiert. Der Ökomarkt ist bereits zum 14ten Mal in der Stadt. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und habe auf einen Sprung vorbeigeschaut:
Link: sevenload.comPflanzen in der Überzahl
Was auffällt - Setzlinge gehen immer (der Schweizer ist ein großer Gartenfreund), was insgesamt 4 Stände erklärte, an denen es jede Menge Kräuter und vor allem Tomaten (Bioknospe und Demeter) zu kaufen gab. Es gab auch alte Bekannte - der Bäckerwagen, der normalerweise auf dem Wochenmarkt konventionelles Brot und Backwaren anbietet, verkaufte heute biologische Waren. Ich habe gleich ein Dinkel-Focaccia mit Oliven erstanden. Für 3,20 CHF nicht gerade günstig, aber lecker! Etwas verschämt in der Ecke war der “Newride”-Stand (Elektro-Velos) und die Kinderspiel-Stätte untergebracht. Beim WWF konnte man sich mit einem Bohrer ausgerüstet ein Bienenhotel aus einem Stück Holz bauen (oder es sich für 19,95 CHF beim Holzspielzeugstand nebenan kaufen). Für zünftige Bio-Mahlzeiten sorgten Wurst-, Crepes- und andere Bio-Fastfoodstände. Sehr interessant war auch noch der Infostand über Holzpallettsheizungen und Solarstrom. Auch lecker: Der häufig umlagerte Käsestand mit sehr vielseitigem Angebot und kleinen Pestogläsern. Beim “Nuss und Wildfruchtspezialisten” Hellwig habe ich dann noch einmal konsumiert und ein Nusspesto sowie eine Kornelkirschen-Konfi mitgebracht (zu diesen Produkten an anderer Stelle etwas mehr). Sehr beeindruckt hat mich am Nuss-Stand der “Knacknuss 1″, was ein praktischer Nussknacker sein soll, mit dem man 30kg Nüsse in der Stunde schafft (erinnert etwas an Schraubzwingen aus dem Hobbykeller, ist aber effektiv, wie ich mich durch einen Selbstversuch überzeugen konnte).
Bio-Fazit
Die Angebotspalette des St. Galler Ökomarktes ist vielfältig: Lebensmittel, Bauen und Wohnen, Freizeitgestaltung, Haushalt, Gartenbau, Gesundheit, Energie und Mobilität, das sind die Themen die sich in den 60 verschiedenen Ständen widerspiegeln. Gut finde ich, dass neben reinem Konsum von Bioprodukten auch die Aufklärung und Information rund um ökologische Theme einen Platz findet. Leider ist der Markt etwas klein geraten, wenn ich das mit anderen Märkten vergleiche. Dank der derzeitigen Baustelle rund um den Brunnen wirkt alles etwas ungemütlich, aber immerhin spielte das Wetter bis zum frühen Abend mit. Schade ist auch, dass der Markt nur einmal im Jahr stattfindet. Mehr Infos über den Ökomarkt findet man übrigens auf der eigenen Webseite: www.oekomarkt.ch
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Bio-Putzmittel
Geschrieben am Mai 14th, 2008 3 KommentareTag 14: Putzfimmel - aber öko, logisch!
Der Bio-Monat bedeutet auch einige Veränderungen beim Putzen. Bisher haben wir unsere Wohnung mit etwa 5 -6 verschiedenen konventionellen Reinigern in Schuss gehalten, das sieht jetzt etwas anders aus. In diesem Monat beschränken wir uns auf 3 Reiniger: Spülmittel ( von Almawin), Allzweckreiniger (von Spinnrad) und WC-Reiniger (von Ecover). Schon beim Kauf ist positiv aufgefallen, dass es nahezu alle Putzmittel auch als Öko-Reiniger gibt. Außerdem sind die meisten Hersteller mittlerweile auch um ein zeitgemäßes Äußeres (Verpackung, Aufmachung, Etiketten) bemüht.
Bio-Reiniger: Was ist drin?
Was die Inhaltstoffe angeht, so geht es auch bei Öko-Reinigern nicht ohne Chemie (nicht näher spezifizierte nichtionische und anionische Tenside, beim Allzweckreiniger auch Konservierungsmittel), aber sie sind alle biologisch besonders gut abbaubar. Das Spülmittel ist darüber hinaus „dermatologisch geprüft“ und auch für „hautsensible Menschen und Allergiker“ geeignet. “Hautsensibel” ist eine großartige Wortschöpfung, wenn ich das höre, fängt gleich alles an zu jucken… Ich persönlich habe mir angewöhnt, beim Spülen und Putzen Handschuhe zu tragen, das erschwert es den Allergenen erheblich, sich an mich ranzumachen.
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Biodrink - Genuss ist anders
Geschrieben am Mai 13th, 2008 2 KommentareSeit dem unaufhaltsamen Siegeszug der Bionade haben sich im Schatten des Kultgetränks aus der Rhön jede Menge “me-too”-Produkte daran gemacht, das Original vom Thron zu stoßen. Mit höchst unterschiedlichem Erfolg. Die Namen der Bio-Limonaden sind häufig an Bionade angelehnt: Maltonade, Sinconada usw. Und jetzt gibt es bei Aldi (Süd) auch eine Öko-Limo, den “Biodrink“.
Bei unserem ersten Bio-Großeinkauf im Mai entdeckten wir den Biodrink im Discounter und haben uns zu Testzwecken einen Sechserpack (einzelne Flaschen gibt´s nicht) gekauft. Natürlich die Sorte Holunder / Cranberry, da die beiden anderen Sorten (Orange Ingwer und Citrus Ananas) nicht sehr vertrauenerweckend aussahen. Die Biobrause kommt in einer 0,5 Liter PET-Flasche (Einweg, wie alle Flaschen bei Aldi) mit einem mäßig künstlerisch angehauchten Design (eine Sonne - wie originell!) daher. Hergestellt wird sie von der Feldschlößchen Brauerei GmbH in Braunschweig und auf der Flasche prangt das EG-Biosiegel. Was ist drin?Das Getränk besteht aus:
- Wasser
- Zucker
- Kohlensäure
- 1% Holunderbeersaft aus Konzentrat
- Kohlensäure
- Säuerungsmittel Milchsäure
- natürliches Aroma (aha, hier verbirgt sich die Cranberry)
- Antioxidationsmittel Ascorbinsäure
- Gerstenmalzextrakt
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Bio-Eier Nachtrag
Geschrieben am Mai 12th, 2008 2 KommentareDa waren wir in unserem Beitrag Hi-Tech-Bioeier wohl so sehr von der Technik fasziniert, dass wir glatt vergessen haben, das Bio-Fazit (a.k.a die Kostenrechnung) am Ende zu ziehen. Nun, das sei hiermit nachgeholt:
6 Bioeier vom Hof Fäh kosten, wie schon im Beitrag erwähnt, 3,80 CHF (2,36 Euro). Im Vergleich kosten im Supermarkt 4 Bio-Eier (ja, tatsächlich diese Singlegrösse gibt es!) stolze 3,40 CHF - da kommen wir mit den Eiern aus dem Bio-Automaten etwas günstiger weg. Normale Eier aus Bodenhaltung kosten 2,90 CHF für das halbe Dutzend (1,79 Euro). Wir verbrauchen im Monat circa 15 Eier (ich bin kein “Pur-Ei-Esser” und Tatjana gönnt sich nur am Wochenende Frühstückseier), somit kostet uns der Umstieg auf lokale Öko-Eier während des Experiments 9,50 CHF (5,85 Euro). 7,25 CHF (4,47 Euro) wären es ohne Bio - und so kommen Mehrkosten von rund 30% ins Haushaltsbuch.
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Eigene Brötchen backen
Geschrieben am Mai 10th, 2008 5 KommentareWenig Auswahl bei Bio-Brötchen
WIr haben während unseres Bio-Monats beim Brötchenkauf leider zu wenig Auswahl - entweder greifen wir zu der geringen Auswahl an Bio-Brötchen bei den Detailisten oder wir müssen selbst den Rührlöffel schwingen. Auf dem Wochenmarkt gibt es einen leckeren Bäcker aus Österreich - er hat aber keine Bioprodukte - und die Brötchen im Naturkostladen sehen nicht sehr ansprechend aus und sind mit 1,20 CHF auf Dauer einfach zu teuer. Also machen wir unsere Brötchen selber! Gesagt, getan - ein Brotbackautomat ist Teil unseres Haushaltes und in der Kunst des konventionellen Brötchenbackens habe ich schon einige Erfahrung. Kann doch also nicht so schwer sein! Bei unserem Großeinkauf in Konstanz haben wir uns darum mit einer halben Palette an Biobrot-Backmischungen eingedeckt (Sonderangebot 99 Cent die 500g-Packung). Und so ist die Auswahl groß: Sonnenblumenbrot, Bauernbrot, Vollkornbrot etc. Als erste Mischung wählte ich die Sonnenblumen-Sorte. Und schon ging es auch los!
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Bio-Eier im High-Tech-Laden
Geschrieben am Mai 8th, 2008 1 KommentarEtwa 15 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt liegt das Kloster Notkersegg. Zum „Chlösterli“ gehört ein Hof, der seit vielen Jahren von der Familie Fäh bewirtschaftet wird. Der Betrieb hat seit 1998 die „Knospe“-Zertifizierung, das ist das Schweizer Bio-Siegel. Die Familie Fäh hält Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner, hat ein paar Obstbäume und verkauft ihre Bio-Produkte teilweise im hofeigenen „Laden“. Der ist ungefähr 2 m² groß und bietet auch außerhalb der üblichen Ladenöffnungszeiten die Möglichkeit zum Einkaufen. Und er ist der Beweis, dass Bio und High-Tech durchaus gut zusammenpassen. Am besten schaut Ihr Euch das Video von unserem heutigen Einkauf gleich an:
Link: sevenload.com
Heute war der Laden nicht besonders gut bestückt, aber das Sortiment wechselt entsprechend dem saisonalen Angebot. Meist gibt es Eier und Milch, manchmal auch frisch gepressten Apfelsaft-to-go im praktischen Portionsbecher (0,2l). Vergangenen Herbst konnten wir leckere hausgemachte Bio-Marmelade und Walnüsse kaufen. Wir finden, dass das eine tolle Sache ist und sind gespannt, welche Produkte uns der Sommer bescheren wird.
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Rezept-Tipp: Bio Burger
Geschrieben am Mai 7th, 2008 Keine KommentareBio und Fast Food haben sich lange Zeit ausgeschlossen, aber diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen kann man in jedem gut sortierten Biomarkt Tiefkühlpizza und Fertiggerichte mit Biosiegel kaufen. Über Sinn und Unsinn solcher Bioprodukte lässt sich streiten, deshalb wollen wir Euch hier unseren hausgemachten Fast Food Favoriten vorstellen: den Bio Veggie Burger. Den gibt es bei uns regelmäßig, so auch heute. Er ist einfach und schnell zubereitet, enthält gesunde Sachen und sieht verdammt gut aus!

Für 2 Portionen (4 Burger) braucht man:
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Katzen verweigern das Bio-Futter!
Geschrieben am Mai 6th, 2008 6 KommentareWir haben ein Problem - unsere pelzigen Mitbewohner boykottieren das Bio-Experiment. Paul und vor allem Manon (Mäkel-Madame) verweigern sich dem biologischen Nassfutter! Dabei hatte alles sehr gut angefangen, wie unser kürzlich gezeigtes Fütterungs-Video beweist… Das Trockenfutter, welches wir am Morgen verfüttern, wird gut angenommen - und sorgt dafür, dass der “Kauverweigerer” Paul endlich mal die Zähne richtig einsetzt.
Anders sieht es aber beim Nassfutter aus, was am Abend frisch aus der Dose in die Näpfe kommt. Der Kater schlägt zu, wenn auch nur mit halber Kraft - die Katze hingegen lässt die Portion fast unangetastet liegen. Keine Chance, auch mit gutem Zureden! Wir haben das Spielchen jetzt eine knappe Woche mitgemacht und müssen leider Konsequenzen ziehen. Ab sofort wird das Bio-Nassfutter mit konventionellem Futter 50:50 gemischt. So werden die “Büsis” überlistet und wir müssen nicht die teueren Bio-Dosen entsorgen 
Bio-Fazit: Für die Dosenöffner (resp. Katzenhalter) ist das Bio-Plan-Futter mit Vor- und Nachteilen behaftet. Der Vorteil: Es riecht kaum und lässt sich gut füttern. Der Nachteil - die Weißblechdosen sind kaum sauber zu bekommen, was das Recycling erschwert (Wasserverschwendung!). Eine Dose hat 400g und kostet 2,10 CHF (1,22 Euro). Vor dem Bio-Monat verfütterten wir “Shah” aus dem Discounter, eine Dose hat 205g und kostet 0′55 CHF (0,34 Euro). Der Fleischanteil beträgt bei beiden Sorten 40% laut Verpackung. Hätten wir den Monat komplett biologisch gefüttert, wären wir somit auf eine glatte Verdopplung der Kosten für das Nassfutter gekommen. Eine Dose Bio-Futter reichte für zwei Abendmahlzeiten für zwei Katzen - das wären also hochgerechnet 15 Dosen zu 31,50 CHF (19,28 EUR) gewesen. Bei 50%-Bio macht das eine Mehrausgabe von 19,95 CHF (2 Dosen sind ja komplettt verfüttert worden). Schade, dass unsere Katzen sich so bockig anstellen - aber ähnliches ist in jedem zweiten Katzenforum nachzulesen… -
Der Smoothie-Vergleich
Geschrieben am Mai 5th, 2008 1 KommentarTag 4: Smoothie aus der Flasche

Heute haben wir zuerst etwas getan, was zwar nicht Bio ist, aber trotzdem gesund
Wir haben unsere persönliche Wandersaison eröffnet und sind auf den – die Ostschweizer unter Euch werden ihn kennen – Kronberg gestiegen. Es war zwar anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Nicht zuletzt deshalb, weil wir, zu Hause angekommen, eine Smoothie-Verkostung vorgenommen haben. Vom Konstanzer-Einkauf haben wir ein Bio-Smoothie mitgebracht, welches wir in den (un)fairen Kampf gegen ein konventionellen (!), aus dem Discouter (!!) stammenden Smoothie schickten.