• Biofrüchte von Myfitmix

    Geschrieben am Mai 28th, 2008 Manuel 3 Kommentare

    Tag 28. Bio-Naschereien per Post

    Neulich flatterte in den E-Mail-Kasten eine Nachricht nebst Gutschein eines neuen Unternehmens, welches im sogenannten “customized-Food“-Sektor zu Hause ist und Müsli, Naschereien und Cocktails zum Selbermixen anbietet. Myfitmix heißt die Firma und der Kunde kann aus über 100 Bio-Zutaten individuelle Biofrüchte selbst gemischtProdukte online zusammenzustellen. Das myfitmix Team kümmert sich dann um Produktion, Verpackung und Versand. Klingt bekannt? Richtig - wenn man sich die Geschäftsidee und die Webseite anschaut, stellt man schnell fest, dass eine andere Firma, nämlich mymuesli.de die Inspirationsquelle gewesen sein muss…

    Passend zum Bio-Monat, zur Aufwertung eines typischen Bestandteils des Bio-Esser-Speiseplans (Müsli!) sowie als alternativer Knabberspaß habe ich flugs den Gutschein in eine Bio-Nascherei umgewandelt, den Vitalgenuss-Mix! Beim mischen der Zutaten, was sehr einfach und schnell geht (wie gesagt, wer schon einmal bei den Müslimachern bestellt hat, findet sich schnell zurecht), dann der erste Schreck: Die Packung kostet extra! Ja, das ist doch mal etwas. Wenn man die typische weisse Röhre als Vepackung haben möchte, zahlt man 1,59 Euro - da passen dann 400g rein. Für 500g gibt es eine Naschereientüte aus Kunststoff (99 Cent). Ob dies bei den anderen Produktlinien auch der Fall ist weiss ich nicht. Kundenfreundlich ist so ein Verpackungsaufschlag jedoch nicht in meinen Augen.
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  • Zwischenstand beim Haar-Experiment

    Geschrieben am Mai 27th, 2008 Tatjana 2 Kommentare

    Inzwischen benutze ich seit 3,5 Wochen die Natur-Haarpflege von Logona (siehe Bericht), langsam ist es Zeit für ein vorläufiges Fazit:

    Das Shampoo ist sehr mild und es bildet viel weniger Schaum als konventionelles Shampoo. Daran muss man sich erst gewöhnen, ich hatte anfangs den Eindruck, dass mein Haar nicht sauber würde, wenn es nicht dick eingeschäumt ist, aber das stimmt natürlich nicht. Mittlerweile komme ich gut aber damit zurecht. Ein weiterer großer Unterschied zum „normalen“ Shampoo ist der Duft. Die Natur-Haarpflege ist nur ganz leicht mit ätherischen Ölen parfümiert, so duftet das Shampoo ein wenig nach Zitrusfrüchten. Nach der Anwendung merkt man davon praktisch nichts mehr, das Haar riecht einfach nur nach sauberem Haar. Die Spülung glättet das Haar und sorgt für bessere Kämmbarkeit. Die Anwendung ist einfach und unterscheidet sich im Übrigen nicht von konventionellen Produkten.

    Bio-Shampoo Zwischenstand Experiment

    Keine Reizung der Kopfhaut mehr

    Was die Wirkung angeht, kann ich sagen, dass sich der Zustand meines Haars nicht verschlechtert hat. Es ist weich und glänzend, war es vorher eigentlich auch schon. Ob sich seine Struktur verbessert hat, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Einen Vorteil habe ich aber auf jeden Fall entdeckt: Die Schuppen und Kopfhautreizungen, mit denen ich früher oft zu kämpfen hatte, sind völlig verschwunden. Und das ohne den Einsatz von medizinischen Wirkstoffen! Ich kann daraus nur schließen, dass die Reizungen durch die aggressiven Inhaltsstoffe in konventionellen Haarpflege-Produkten hervorgerufen wurden. Von dieser Wirkung der Naturkosmetik bin ich ehrlich begeistert!

    Bio-Fazit

    Der Umstieg auf Natur-Haarpflege lohnt sich. Die Produkte sind sehr mild und reizen nicht. Wenn man sich erst einmal an den fehlenden Schaum gewöhnt hat, ist die Anwendung einfach und angenehm. Dabei ist die Naturkosmetik nicht viel teurer als konventionelle Produkte und kann für Menschen mit empfindlicher Kopfhaut positive Effekte bringen. Probiert’s am besten selbst aus!

    Bildnachweis: (c) Foto von pinkbutterfly / aboutpixel.de

  • Bio Käse

    Geschrieben am Mai 27th, 2008 Manuel 3 Kommentare

    Tag 27: Bio-Käse aufs Brot

    Was gehört neben der Bio-Butter noch auf das Brot? Richtig, Käse - da in unserem Vegetarier-Haushalt nur die Katzen Fleisch bekommen ;-) Bei Bio-Käse ist die Auswahl auch schon vor dem “Bioboom” relativ groß gewesen. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich als kleiner Steppke an der Hand meiner Mutter in die großen Käsetruhen vom “Holländer” (das war ein Bio-Käseladen in Oldenburg) geschaut habe. Dort gab es jede Menge leckeren Käse - zu der Zeit war allerdings einer meiner Lieblingssorten der Leerdammer. “Plastikkäse”, pflegte der Holländer verächtlich zu sagen. Mittlerweile haben sich meine Geschmacksnerven auch an etwas würzigere Käse gewöhnt. Da wir seit einiger Zeit sozusagen im “Käseparadies” wohnen (wenn man auf kräftige Rohmilchkäse steht) kommt bei uns einiges an Milchprodukten auf den Tisch.
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  • Biokatzen - auch in der Kiste

    Geschrieben am Mai 24th, 2008 Tatjana Keine Kommentare

    Tag 24: Katzentoilette in Bio

    „Katzeklo, Katzeklo, ja das macht die Katze froh…“, sang schon Helge Schneider vor 15 Jahren. Und Millionen von Dosenöffnern können auch ein Lied davon singen. Der wichtigste Bestandteil eines Katzenklos ist ja bekanntlich neben der Schüssel das Katzenstreu, dem wir uns heute widmen wollen. Die Auswahl an explizit ökologischem Katzenstreu ist nicht besonders groß, aber wir haben bereits vor 2 Jahren etwas entdeckt, mit dem unsere Katzen und wir sehr zufrieden sind: Cat’s Best ÖkoPlus Klumpstreu aus Holzfasern.

    Tonerde oder Naturfaser?

    Die meisten Katzenstreus auf dem Markt bestehen aus Tonerde (in klumpendender und nichtklumpender Ausführung). In den letzten Jahren sind außerdem Silikatstreus (bestehen aus Zeolithmineralen) zunehmend populär geworden. Wir haben in den sechseinhalb Jahren, die wir inzwischen Katzen ihre Ausscheidungen Ökologisches Katzenstreu - welches nehmen?hinterher räumen, einiges ausprobiert. Wichtig ist, dass die Tiere es mögen und es für den Menschen so angenehm wie möglich ist. Das bedeutet, dass das Streu die Flüssigkeit gut aufnehmen, den Geruch binden soll und sich alles leicht aus dem Klo entfernen lässt. Aus diesem Grund kam nichtklumpendes Streu für uns nie in Frage. Die paar Mal, wo wir notgedrungen darauf zurückgreifen mussten, waren „Horror“ und gar nicht „sexey“, um mit den Worten eines bekannten Cat(walk)-Trainers zu sprechen. Nach einigem Experimentieren wähnten wir uns mit Tonerde-Premium Klumpstreu der Marke „Natusan“ am Ziel. Das ist ziemlich gutes Zeug, bindet Geruch und Flüssigkeit sehr gut, staubt wenig und klumpt schön. Es hatte nur einen Haken: den Preis. Mit inzwischen ca. 9-10 EUR (ca. 16 CHF) für den 20-Liter-Sack ist es in der oberen Preisklasse angesiedelt, zumal wir es am Anfang für 7 EUR bekommen hatten. 20 Liter reichen bei unseren 2 Katzen (zur Erinnerung: sevenload.com ) einen knappen Monat. Als die 9-EUR-Marke geknackt wurde, wollten wir uns nach etwas anderem umsehen und ließen uns im Zoogeschäft beraten. Die Verkäuferin riet uns, wir sollten doch mal das pflanzliche Streu versuchen. Sie verwende das bei ihrer Katze auch und der 40-Liter-Sack würde ein halbes Jahr reichen. Wir haben hinterher gewitzelt, dass sie wahrscheinlich eine Plüschkatze haben müsse, aber probiert haben wir das Holzstreu trotzdem.
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  • Recyling auf dem WC

    Geschrieben am Mai 23rd, 2008 Manuel Keine Kommentare

    Tag 23: Wir müssen mal!

    Unsere Experiment-Leser erwarten an dieser Stelle jetzt sicherlich einen packenden Erfahrungsbericht über das verwendete “Bio-Klopapier”: Wie werden wir mit dem einlagigem Altpapier zurecht kommen, wann ist der wunde Popo wieder verheilt… und so weiter. Allerdings müssen wir da enttäuschen. Denn wir haben zwar ein Recycling-Toilettenpapier erstanden, jedoch ist es sehr komfortabel.

    Das “Solo Recycling Papier” von Aldi Suisse ist dreilagig und hat 200 Blatt pro Rolle. Soweit, so bequem. Leider wissen wir sonst über dieses Klopapier recht wenig. Weder ist auf der Verpackung angegeben, ob Bleichmittel verwendet wurden, noch woher das Papier eigentlich stammt. Lediglich die Information, dass die Rollen aus Deutschland importiert wurden, ist der Verpackung noch zu entlocken. Damit ist das “Solo” in guter Gesellschaft, etwa zwei Drittel der Haushalts- und Hygienepapierprodukte, die in der Schweiz verbraucht werden, stammen aus dem Ausland.
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  • Bio Butter

    Geschrieben am Mai 22nd, 2008 Manuel Keine Kommentare

    Tag 22 - Biomilch und -Butter kaufen

    Die Milchprodukte haben wir bislang noch etwas vernachlässigt. Das wollen wir ändern, und bevor wir zum Bio-Käse kommen, widmen wir uns heute der Milch und der Butter. Es scheiden sich bekanntermaßen die Geister, ob man nun Margarine oder Butter essen sollte - mag die Margarine auch “gesünder” sein, so schmeckt Butter doch um einiges besser. Ein Vorteil der Margarine ist natürlich die Streichfähigkeit, die auch direkt nach dem “Aus-dem-Kühlschrank-Holen” gegeben ist. Da im Bio-Monat auch der Geschmack zählt, kommt natürlich Butter auf den Tisch, bzw. das Brot!

    Biomilch aus dem Tetrapack

    Biobutter - Testsieger beim KassensturzBeim Yardo-Biomarkt bekommt man eine große Auswahl an Butter und Milch. Die Frischmilch sieht sehr lecker aus und kostet zwischen 2 und 3 SFr. Da wir aber recht wenig Milch verbrauchen (weder ich noch Tatjana trinken Milch “einfach mal so”) und das meiste davon in den Biokaffee kippen sowie ein wenig ins Müsli gießen sowie für´s Brötchenbacken benutzen… nehmen wir lieber haltbare Milch. Jaja, ich höre die echten Genießer schon aufstöhnen… egal ;-) Leider konnten wir beim Yardo keine H-Milch entdecken, so dass wir unseren Bedarf erneut beim Coop decken mussten. Dort haben wir heute auch eine sehr interessant aussehende Bio-Butter entdeckt. Diese vereint zwei gute Eigenschaften - erstens ist sie bio-zertifiziert und zweitens ist in der Ostschweiz hergestellt. Wenn man auf die Verpackung der anderen (überregionalen) Bio-Butter schaut, die ähnlich vom Preis her ist, so stellt man fest, dass sie durch die halbe Schweiz gekarrt wurde, während die vorliegende Bio-Butter “vor der Haustür” produziert wurde. Positiv fällt auch die Verpackung auf. Es wird auf eine Aluminium-Beschichtung verzichtet. Lobenswert!
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  • Bio Energy-Drinks

    Geschrieben am Mai 20th, 2008 Manuel Keine Kommentare

    Wer kennt sie nicht - die “Gummibärchengetränke” wie Rotes Rind oder Fliegendes Pferd? Als “Netzarbeiter” greift man gerne mal zu den flüssigen Aufputschmitteln. Aber, gibt´s den Energydrink auch in Bio-Qualität - und wenn ja, wie schmeckt der dann? Ich habe die hauseigenen Energydrink “bio Botanic Energy” mit Guarana von Coop getestet. Die umweltfreundliche Pappdose fasst 250ml und kostet 1.80 SFr (1,10 Euro). Und so hat´s mir geschmeckt:

    Die Energy-Drink-Alternative gibt es ebenfalls bei Coop (mir müssen dringend noch ein paar Produkte aus der Migros testen, sonst wirft man uns noch Einseitigkeit vor). Der Bio Apfelsaft mit Holunder ist auch von naturaplan und kostet 2.40 SFr (1,47 Euro).

  • Urban Vorgardening

    Geschrieben am Mai 19th, 2008 Tatjana Keine Kommentare

    Kater bewacht unsere Pflanzen

    Am gestrigen Sonntag habe ich mich mit kräftiger Unterstützung von Paul (siehe Bild oben) mal wieder um unseren urbanen Garten gekümmert. Der ist recht klein und besteht deshalb hauptsächlich aus Pflanzen, die man in Balkonkästen und Töpfen unterbringen kann. Und was würde sich dazu besser eignen als … richtig, Bio-Kräuter! Einige von ihnen habe ich selbst gezogen, einige stammen aus der Gärtnerei meines Vertrauens und noch andere aus der Bio-Linie des Coop Gartencenters. Gestern war es für Rucola (Eruca sativa) und Basilikum (Ocimum basilicum) so weit. Die – wieder einmal – viel zu dicht gesäten Pflänzchen mussten vereinzelt werden, damit sie groß und stark werden und hoffentlich reiche Ernte bringen. Wenn ich da an die Rucola-Ausbeute des letzten Jahres denke, bin ich sehr zuversichtlich.
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  • Fair gehandelter Bio-Kaffee

    Geschrieben am Mai 18th, 2008 Manuel 4 Kommentare

    Tag 18: Kaffeekochen

    Ein häufig benutzter Gegenstands unseres Haushalts ist die Kaffeemaschine. Obwohl “Maschine” etwas übertrieben ist, denn unser Kaffeezubereiter funktioniert ohne Strom. Wir benutzen die “Frenchpress” (oder auch Cafetierè) für´s Kaffeekochen. Im Unterschied zu einer gewöhnlichen Kaffeemaschine handelt es sich bei der French Press um eine Kaffeemaschine und -kanne in einem. Während unseres Bio-Monats trinken wir natürlich Bio-Kaffee, und nicht nur das: unser derzeitige Kaffee ist neben der Bioknospe auch mit dem “Max Havelaar”-Siegel ausgezeichnet. Das bedeutet, der Kaffee ist aus fairem Handel und kontrolliert biologischer Landwirtschaft.
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  • Die Waschnuss

    Geschrieben am Mai 17th, 2008 Tatjana 2 Kommentare

    Tag 17: Wäschewaschen mit Nüssen

    Auch auf der Suche nach einem ökologischen Waschmittel wurden wir recht schnell fündig. Inspiriert durch The Waschnuss Experiences von Konsumguerilla und den Sack Waschnüsse, den unsere Nachbarn in der Waschküche zu stehen haben, entschieden wir uns kurzerhand für das Original: die Waschnuss. Die ist ja mittlerweile so bekannt, dass man eigentlich gar nichts mehr dazu schreiben muss. Nur so viel: Es handelt sich um die Früchte des Seifenbaums (Sapindus mukorossi ), deren Schale bis zu 15 % Saponine (ziemlich Waschnuss - Erfahrungen und Testkomplizierte chemische Verbindungen) enthalten. Waschnüsse werden traditionell in Indien zum Waschen verwendet, aber inzwischen haben sie auch die europäischen und nordamerikanischen (in Südamerika gibt es Quillaja saponaria, den Seifenrindenbaum) Waschküchen erobert. Kurz und gut: Ich habe gestern die erste ökologische Wäsche meines Lebens gemacht. Dazu nimmt man 3-4 Nüsse aus der Packung, bricht sie auseinander und legt die Hälften in das mitgelieferte Stoffsäckli und gibt dieses dann zur Wäsche. Die Nüsse haben einen etwas eigenen Geruch (ein Hauch von Essig und alte Socke), aber ich bin zugegebenermaßen ein Duft- und Frische-Fetischist. Man(uel) nennt mich auch „Waschbär“, was hoffentlich nichts mit meinem Aussehen zu tun hat;-)

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